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Kampfkunst und Realität - eine Illusion?

Avci WingTsun/Escrima bietet eine realistische Antwort

Bevor man darüber nachdenkt, wie realistisch eine Kampfkunst ist oder sein sollte, sollte man sich darüber klar werden, wie die reale Selbstverteidigungssituation aussehen und wie man durch eine Kampfkunst darauf vorbereitet werden kann. Was unterscheidet Kampfkünste von Kampfsportarten? Wie realistisch sind Demos oder Verlautbarungen mancher Stile, man habe die ultimative Technik oder sei unbesiegbar? In der Realität wird zwar auch geredet, aber ein potentieller Gegner wird sich selten davon beeindrucken lassen, wenn man ihm sagt, man sei unbesiegbar und habe die ultimative Technik.

Wer sich für Kampfkunst interessiert, weil er für den Notfall eine effektive Selbstverteidigung erlernen will, sollte man bei den üblichen Werbeaussagen vorsichtig sein. So behaupteten bekannte Vertreter eines führenden Kampfkunst-Verbands allen Ernstes, sie hätten über 300 Kämpfe gehabt und seien nie zu Boden gegangen. Wie realistisch ist es, wenn arrogant behauptet wird, nur die anderen würden zu Boden gehen? Man sollte sich also vielmehr fragen, durch welche reale Praxis die Techniken eines bestimmten Stils erprobt sind, wenn diese Praxis nicht überprüfbar ist (was sie in den seltensten Fällen ist), werden die Aussagen unglaubwürdig. Was soll man von Kampfkünstlern halten, die sich selbst zum "Meister" ernannt haben und noch nicht einmal die Aufnahmebedingungen der WTEO erfüllten, als Privatschüler von Sifu Salih Avci nicht akzeptiert wurden und heute das "komplette System" verkaufen?

Schlechtes Image?
Das schlechte Image vieler Kampfkunststile bezüglich ihrer realen Anwendbarkeit ist begründet von unrealistischen Versprechungen, die die jeweiligen Ausbilder/Trainer ihren Schülern machen. Die meisten Kampfkünstler halten sich doch nur deshalb für unbesiegbar, weil sie immer nur ihre Schüler schlagen - Sifu Salih Avci sagt hingegen, es sei keine Kunst seine Schüler zu schlagen, sie aber so gut zu machen, dass andere sie nicht schlagen können, dass sei die Kunst. Aber die meisten behaupten dennoch: Mit dieser oder jener Technik sei man für jede Situation optimal vorbereitet, niemand könne einem etwas anhaben. Wenn man lange genug trainiere, sei man unverletzbar. Manche scheint die reale Anwendbarkeit ihrer Kampfkunst auch nicht zu interessieren: Sie verkaufen einfach das komplette, "traditionelle" System - wozu bleibt ihr offenes Geheimnis.
Demonstriert wird die Überlegenheit des eigenen Stils in Demos, die, wie jeder halbwegs informierte Kampfkünstler/-sportler weiss, Inszenierungen sind. Eine Demo ist nicht die Realität, aber da viele gern glauben, sie seien unbesiegbar, glaubt der Schüler, was man ihm sagt, schließlich weiss er es nicht besser und trainiert. Eines Tages kommt er vielleicht in eine gefährliche Situation und nun muss er feststellen, falls er unverletzt davon kommt, dass er wenig von den so genannten ultimativen Techniken anwenden konnte - meistens wird er noch nicht einmal das feststellen können. Jeder, der schon einmal eine ernsthafte Auseinandersetzung hatte, weiss hingegen, dass es weder die ultimative Technik gibt und es auch sehr unwahrscheinlich ist, dass man unverletzt bleibt. Diese Tatsache muss eine realistische Kampfkunst anerkennen und ihren Schülern vermitteln, alles andere ist unseriös und löst beim Schüler falsche Vorstellungen über den realen Kampf aus, die fatale Folgen haben können. Eine Demo zeigt lediglich wie eine bestimmte Kampfkunst funktioniert (welche Techniken, Distanzen usw. eingesetzt werden) und sollte nicht mit der Realität verwechselt werden.

Kampfsport besser als Kampfkunst?
Die meisten Kampfsportarten werden im Gegensatz zu den vielen Kampfkünsten in der Öffentlichkeit als besonders geeignet für die Selbstverteidigung angesehen, obwohl auch dies ein Irrtum ist. Die reale Auseinandersetzung wird in jeder Kampfsportart reduziert, z.B. den ausschliesslichen Einsatz der Fäuste (Boxen), Würfe und Bodenkampf (Ringen, Judo). Ausserdem gibt es in jeder Kampfsportart Regeln und Gewichtsklassen, in der Realität gibt es hingegen keine Regeln und auch keine Gewichtsklassen. Regeln und Gewichtsklassen sollen sportliche Fairness gewährleisten und Regeln schützen zudem die Gesundheit der Kämpfer - in der Selbstverteidigung soll aber zunächst nur die eigene Gesundheit geschützt werden. Meistens wird ein schwächerer von einem stärkeren angegriffen und dem schwächeren wird es wenig nützen, wenn er auf Regeln getrimmt ist und versucht, den stärkeren, vielleicht auch größeren Gegner mit Faustschlägen auszuschalten. Die Praxis hingegen zeigt: Wer lange Zeit nach Regeln trainiert hat, wird auch im Notfall nach Regeln handeln, die dort aber nicht gelten. Wer aber regellos kämpfen will und im Notfall anfängt zu denken, wird hingegen langsamer.

Avci WingTsun/Escrima: Alle Distanzen, keine Regeln
An diesem Punkt setzt das Konzept von Avci WingTsun/Escrima an: Alle Distanzen, Einsatz von Fäusten, Tritten, Ellenbogen, Knietechniken, Wurf und Hebeltechniken, Bodenkampf und von Anfang an keine Regeln. Im Notfall sinnvoll zu zucken, ist hierbei die wichtigste Voraussetzung für die effektive Selbstverteidigung. Für die Selbstverteidigung sollte derjenige, der Avci WingTsun/Escrima trainiert jedoch nie vergessen: Boxe nie mit einem Boxer, ringe nie mit einem Ringer. Letztlich gilt vor allem, dass in jedem Kampfsport und jeder Kampfkunst der Kämpfer entscheidend ist, der eine bestimmte Technik einsetzt. Seine körperlichen wie mentalen Voraussetzungen sind selbstverständlich in Kombination mit der richtigen Technik die wichtigsten Faktoren, die einen Kampf entscheiden. Diese Tatsachen erkennt der aufmerksame Beobachter auch in den so genannten Free-Fights, in denen nur wenige Regeln gelten. Diese Kämpfer genießen Ansehen, da sie der Realität recht nahe kommen (wobei im Nicht-Profi-Bereich oftmals unsauber gearbeitet wird).
Natürlich lässt sich der umfassende Einsatz aller körperlichen Mittel und das auch noch ohne Regeln im alltäglichen Training schwer umsetzen und muss allmählich aufgebaut werden und nicht jeder Schüler hat den Anspruch, seine Fähigkeiten im Kampf zu testen. Dennoch wird im Avci WingTsun/Escrima Kampftraining angeboten, in dem jeder Schüler seine Techniken und Fähigkeiten in praxisnahen Situationen testen kann. Hierbei wird er schnell bemerken, dass es schwer ist, komplizierte Techniken umzusetzen und, dass man selbst fast immer auch getroffen wird. Mit anderen Worten: Im Avci WingTsun/Escrima wird jeder Schüler soweit an die Realität herangeführt, dass er sich im Notfall mit der nötigen Vorsicht, aber auch Konsequenz durchsetzt. Denn nur wer weiss, dass eine Technik im Ernstfall mal nicht funktionieren und man auch selbst getroffen werden kann, hat eine realistische Vorstellung vom Kampf und wird demgemäss handeln. Die Vermittlung der hierfür erforderlichen körperlichen und mentalen Fähigkeiten und Voraussetzungen steht im Mittelpunkt des Avci WingTsun/Escrima. In der WTEO soll sowohl die kleinste Schülerin wie auch der SEK-Beamte lernen, wie er sich in einer Notsituation effektiv verteidigt, wobei nur eine Regel gilt: Wenn es die Situation erlaubt, sollte die eingesetzte Technik verhältnismässig sein.

WTEO ist Marktführer im Bereich der öffentlichen Sicherheit
Es ist dieses Konzept, das Avci WingTsun/Escrima zu einer der effektivsten Kampfkünste gemacht hat und das dazu führte, dass die WTEO mittlerweile Marktführer (und das nicht nur in Europa) für den Bereich öffentliche Sicherheit geworden ist. Sogar chinesische Polizeibehörden haben Sifu Salih Avci in das Ursprungsland der Kampfkünste eingeladen, damit er ihnen polizeispezifische Techniken lehrt. Andere Verbände, die von den Ministerien und Behörden nicht als seriös akzeptiert werden, werben hingegen mit Referenzen, die nur die WTEO hat. Jahrelange realitätsbezogene Praxis haben Sifu Salih Avci zu einem Verständnis des WingTsun und Escrima geführt, das keiner derjenigen hat, die Formen mit Langstöcken und Doppelmessern laufen und behaupten, die alten Meister besser verstanden zu haben, als diese sich selbst. Denn was im Dienstalltag der SEK, Polizei, Justizvollzug usw. eingesetzt wird, muss bereits in der Realität funktioniert haben. Die Sicherungs- und Eingriffstechniken, die Sifu Salih Avci in Zusammenarbeit mit den SEK in Nordrhein-Westfalen konzipiert hat, wurden zunächst erfolgreich im Dienstalltag der SEK angewendet und erprobt, bevor sie nun seit auch bei der normalen Polizei, im Justizvollzug sowie bei den Behörden des Zolls eingesetzt werden. Die WTEO sagt nicht, dass sie unbesiegbare Schüler produziert, aber ihre Referenzen sprechen für sich. Jeder ist in seinem System so gut, wie er trainiert.




06.02.2005 | AL |
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